Geglückter Neustart als erfolgreiche Vereinbarkeitsexpertin
Viele von euch kennen sie bereits, denn mit ihrer BeAlice.App, der App für bessere Vereinbarkeit, haben Saskia Dierkes und ihre Mitgründerinnen auf LinkedIn & Co. bereits für Furore gesorgt. Und ich muss sagen, ich bin ein wenig stolz, denn ich durfte Saskia damals bei ihrer beruflichen Neuorientierung begleiten.

Als wir im Juli 2021 begonnen haben, miteinander zu arbeiten, war Saskia 2-fache Mama, erfolgreiche Führungskraft und gerade zur Geschäftsleitung befördert worden. Klingt erst mal gut, oder? Aber Saskia war weiterhin auf der Suche. Irgendwie war da das Gefühl: Das fühlt sich noch nicht ganz stimmig an, irgendetwas fehlt!
8 Sitzungen später war ihr klar: Gleichberechtigung ist ein Herzensthema für mich und dafür möchte ich mich auch beruflich mehr einsetzen.
Erste Schritte, wie z.B. sich aktiv in Frauennetzwerke einzubringen, konnten wir bereits gemeinsam definieren, aber was alles daraus entstehen würde, das hat uns dann glaube ich beide überrascht.
Liebe Saskia, was hat dich denn vor gut 2,5 Jahren eigentlich bewogen, gemeinsam in den Coaching Prozess einzusteigen?
Ich hatte schon länger das Gefühl, dass etwas fehlte, wusste jedoch nicht genau, was. Obwohl meine Karriere erfolgreich verlief, fühlte ich mich unzufrieden mit dem langfristigen Beitrag, den ich in Unternehmen leisten konnte. Ich sehnte mich nach Klarheit darüber, was mir wirklich am Herzen liegt, um meine Kraft und Stärken gezielt in die richtigen Projekte zu lenken. Als ausgebildete systemische Coach wusste ich, dass mir solch ein Prozess helfen würde.
Was hat sich für dich durch unsere gemeinsame Arbeit verändert? Und was war für dich ein entscheidender Moment im Coaching Prozess?
Für mich war der entscheidende Moment, wirklich gehört zu werden, von jemandem, der mit Empathie und Neugier zuhört und die richtigen Fragen stellt. Dadurch hörte ich mich selbst auch komplett anders. Das war ein unglaublich tolles Gefühl und führte dazu, dass mir so manches glasklar wurde. Zum Beispiel erkannte ich plötzlich, dass die Beteiligung an Frauennetzwerken ein logischer Schritt für mich war, den ich schon vor vielen Jahren hätte gehen sollen. Durch unsere Arbeit hat sich mein Denken und meine Wahrnehmung verändert. Das ist es, was Coaching manchmal so schwer macht, zu beschreiben. Ich bin aus dem Prozess nicht mit klaren Fakten herausgegangen, wie bei einem Kurs. Vielmehr hat sich meine Denkweise allmählich verändert. So etwas braucht Zeit. Es ist eine Entwicklung, die sich über unsere Zusammenarbeit und auch darüber hinaus vollzogen hat und eben auch nicht mehr weggeht. Ich habe endlich verstanden, was sich ändern muss und darf, damit ich zufrieden bin.
Wie ging es nach dem Coaching dann für dich weiter?
Nach dem Coaching-Prozess habe ich mich behutsam voran getastet und bin neue Wege gegangen, basierend auf den Ideen, die wir gemeinsam entwickelt hatten. Obwohl es zunächst nur kleine Schritte waren, hatten sie auf Dauer eine große Wirkung und öffneten mir neue Perspektiven. Die Klarheit, die ich durch unseren gemeinsamen Prozess entwickelt hatte, ermöglichte es mir, mich für Neues zu öffnen und Chancen zu ergreifen.
Ein bedeutendes Ereignis war die Begegnung mit Karola, die ich bei den Mompreneurs getroffen habe und die dann zu meiner ersten Mitgründerin wurde. Ihre Vision, eine Coaching-App für Mütter zu entwickeln, um sie in dieser herausfordernden Lebensphase zu unterstützen, begeisterte mich sofort. Durch die Entwicklung dieser App und die Arbeit mit anderen Müttern fand ich eine neue Erfüllung und konnte meine Fähigkeiten und Erfahrungen auf eine Weise einsetzen, die mir zuvor nicht möglich war. Diese neue berufliche Richtung brachte mir eine ganz andere Art von beruflichem Erfolg und Wertschätzung.
Wie vereinbart die Vereinbarkeitsexpertin ihre neue Rolle als Unternehmerin mit ihrer Familie?
Für mich ist entscheidend, Klarheit darüber zu besitzen, was ich möchte. Hierbei sind die Reflexionsprozesse aus unserem Coaching von unschätzbarem Wert.
Ebenso wichtig ist die eigene Wertschätzung, da die Gesellschaft der Mutterrolle viele undankbare Aufgaben zuweist. Wenn ich mir darüber im Klaren bin, dass MEINE ZEIT und MEIN GLÜCK genauso viel wert sind wie z.B. die meines Partners, kann ich selbstbewusster und leichter darüber verhandeln.
Kommunikation und die Motivation, dranzubleiben, sind ebenfalls entscheidend. Genau in diesen Punkten unterstützen wir Mütter durch unsere Coaching-Kurse in der App und persönlich, je nach Präferenz.
Welchen Tipp würdest du all denen geben, die ebenfalls unzufrieden im Job sind und sich etwas passenderes wünschen?
Mein Tipp wäre damit anzufangen, sich eine Begleitung zu suchen. Oft machen wir den Fehler zu glauben, dass wir alles alleine bewältigen müssen. Eine Begleitung gibt einem ein tolles Gefühl und es macht Spaß, Veränderungen anzugehen. Auch das Ergebnis ist wesentlich besser, als wenn man es allein angehen würde. Außerdem sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass man auf halber Strecke aufgibt. Daher rate ich jedem und jeder, der oder die vor einer Herausforderung steht oder sich fragt, ob es nicht besser geht, sich die Zeit zu nehmen und die passende Begleitung zu finden.
Liebe Saskia, ganz herzlichen Dank für deine Offenheit und weiterhin viel Erfolg auf deinem unternehmerischen Weg!
Suchst du auch noch die passende Begleitung für deine Herausforderungen? Dann lass‘ und gerne mal unverbindlich sprechen!


